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Gay Berlin
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Winner of Randy Shilts Award In the half century before the Nazis rose to power, Berlin became the undisputed gay capital of the world. Activists and medical professionals made it a city of firsts-the first gay journal, the first homosexual rights organization, the first Institute for Sexual Science, the first sex reassignment surgeries-exploring and educating themselves and the rest of the world about new ways of understanding the human condition. In this fascinating examination of how the uninhibited urban culture of Berlin helped create our categories of sexual orientation and gender identity, Robert Beachy guides readers through the past events and developments that continue to shape and influence our thinking about sex and gender to this day.

Anbieter: buecher.de
Stand: 31.07.2019
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Various - History - Hootenanny in Ost-Berlin (CD)
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1-CD Digipak (4-seitig) mit 40-seitigem Booklet, 35 Einzeltitel. Gesamtspieldauer ca. 79:38 Minuten. Ein beeindruckendes Dokument der Liedermacher- und Folkszene der DDR in den Sechziger Jahren. Unter den Interpreten sind Schauspieler und Sänger wie Wolfgang Dehler und Gerry Wolff, die Beatband Team 4 und Schlagersänger Fred Frohberg. Enthält seltene Aufnahmen von Manfred Krug, Bettina Wegner und Perry Friedman. Die Beiträge von Pete Seeger stammen von einem Konzert in der Westberliner Schaubühne vom Januar 1967. Hootenanny in Ost-Berlin ´Hootenanny´ haben die Almanac Singers (Pete Seeger, Woody Guthrie u.a.) ab 1941 ihre ungezwungenen Konzerte genannt. Die erste deutsche Hootenanny fand am 28. Januar 1960 im Zentralen Klub der Jugend und Sportler in der Ostberliner Stalinallee statt. Der seit 1959 in der DDR lebende kanadische Folksänger Perry Friedman, dessen Vorbild Pete Seeger war, hatte die Hootenanny in die DDR gebracht. 1963 sorgte das „Jugendkommuniqué´´ des Politbüros des ZK der SED für frischen Wind in der Jugend- und Kulturpolitik. Es gab mehr Offenheit für Jazz, Beat und kritische Lyrik. Ab 1964 tourte die Veranstaltungsreihe ´Jazz und Lyrik´ mit Manfred Krug und den Jazz-Optimisten Berlin durch die DDR. 1965 erschienen Beatles-Schallplatten und die ersten Sampler mit DDR-Beatgruppen. Im April 1965 begann Jugendstudio DT 64 des Berliner Rundfunks mit Sendungen zum Thema ´Sind Volkslieder noch modern? ´ und machte daraus bald eine Veranstaltungsreihe unter dem Titel ´Treff mit Perry´. Im Herbst 1965 setzten sich in der SED-Führung Hardliner durch, die den liberalen Kurs des Jugendkommuniqué korrigierten (11. Plenum des ZK der SED). Kritische Filme, der Liedermacher Wolf Biermann und viele Beatgruppen wurden verboten. Folksong, Chanson und Hootenanny wurden nun verstärkt gefördert, sah man doch nach dem kulturpolitischen Desaster des 11. Plenums hier auf musikalischem Gebiet eine Art Rettungsanker. Hootenanny mit Perry Friedman Kurz hintereinander wurden die LPs ´Hootenanny mit Perry Friedman´, ´Hootenanny mit Perry Friedman 2´ und ´Songs, Chansons und neue Lieder´ produziert. Von diesen drei LPs stammt der größte Teil der Aufnahmen auf dieser CD. Die DT-64-Veranstaltungsreihe ´Treff mit Perry´ hatte das Bedürfnis nach einem festen Veranstaltungsort geweckt. So wurde am 15. Februar 1966 im Klub International (im Gebäude des gleichnamigen Kinos in der Karl-Marx-Allee) von der FDJ-Bezirksleitung, Jugendstudio DT 64, Perry Friedman und einer Handvoll junger Leute der Hootenanny-Klub Berlin gegründet, zunächst lediglich als Veranstaltungsreihe, als Offene Bühne. Jeder konnte kommen und mitmachen. DT 64 sendete Mitschnitte der Veranstaltungen und rief zur Teilnahme auf. Bettina Wegner und Hartmut König waren die ersten LiedermacherInnen des Klubs, Ende 1966 stieß der aus Leipzig kommende Kurt Demmler hinzu. Pete Seeger und der Hootenanny-Klub Berlin Anfang 1967 kam Pete Seeger, die Ikone des amerikanischen Folksongs, nach Ost- und Westberlin. Er sang in der Schaubühne (West) und in der Volksbühne (Ost). Das DDR-Fernsehen zeichnete im Klub der Jugend und Sportler in der Karl-Marx-Allee ein Konzert mit ihm auf, bei dem auch der Hootenanny-Klub Berlin auftrat. Am 8. Februar 1967 faßte das Sekretariat des ZK der SED einen Beschluß zur „Bekämpfung des Westdralls in einigen Kulturinstitutionen´´ und zum Kampf gegen „Tendenzen der Amerikanisierung auf dem Gebiet der Kultur´´. Das war das Aus für die Bezeichnung Hootenanny. Einige geplante Schallplattenveröffentlichungen wurden gestrichen (u.a. Bob Dylan). Beatgruppen und Schlagersänger mußten englische Namen ablegen (aus Team 4 wurde Thomas Natschinski und seine Gruppe). Der Hootenanny-Klub benannte sich um in Oktober-Klub und wurde zum Flaggschiff der von der FDJ geförderten und reglementierten Singebewegung, aus der später eine differenzierte Liedermacherkultur hervorging. CD Hootenanny in Ost-Berlin Perry Friedman: Tumbalalaika - Careless Love - Zwischen Berg und tiefem Tal Lin Jaldati: As der Rebbe weijnt - Wenn die Lichter wieder brennen Gerry Wolff: Kling-klang - Treue Manfred Krug: Es geht eine dunkle Wolk herein - Ballade vom Briefträger William L. Moore Fred Frohberg: Joshua Fit The Battle Of Jericho - Das Lied von der Kirschblüte Christel Schulze & Klaus Schneider: Zogen einst fünf wilde Schwäne - Liebeslied Horst Schulze: Ballade vom Weib und dem Soldaten Wolfgang Dehler: Brasilianisches Volkslied Bettina Wegner: Jan Bernd Walther: Und der Wind streicht mir

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Stand: 25.04.2019
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Various - Sol Sajn - Vol.3, Jiddische Musik in ...
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(3-CD Digipack mit 104-seitigem Booklet, 57 Einzeltitel. Spieldauer: 250:22) Die Jiddische Musik/ Klezmer fasziniert durch ihre Vielfalt und Lebendigkeit. Der Klezmer-Stammtisch in Berlin 1994 trafen sich fünf junge MusikerInnen, um gemeinsam einer neuen Leidenschaft nachzugehen: der Klezmer-Musik. Schnell wurde die Band la´om gegründet und ein Programm erarbeitet. Aber der Wunsch, ohne Leistungs- und Ergebnisdruck einfach gemeinsam etwas zu spielen, wurde damit nicht erfüllt. Aus diesem Grunde traf man sich am 15. November 1995 in einer Kneipe in Berlin für eine Klezmer-Session. Die Idee bestand darin, an jedem 15. eines Monats ohne Bühne und Programm zusammen Musik zu machen, wie man es schon von irischen und ähnlichen Folk-Sessions kannte. Ein gutes Jahr später hatte sich der ´Klezmer-Stammtisch´, wie er damals noch scherzhaft genannt wurde, im Café Oberwasser im Prenzlauer Berg, einem Stadtviertel von Berlin, auf Dauer niedergelassen. Dort findet er bis heute statt. Der Klezmer-Stammtisch hatte von Anfang an keinen größeren Anspruch an Qualität und Finanzierung. Er war vor allem als Forum für Gespräche, Musik und Kontakte gedacht. Das sah und sieht dann so aus, dass jeder seine Getränke selbst bezahlt und es keinen Verantwortlichen für das Programm gibt. Es wird nicht abgesprochen, wer kommt und ob überhaupt jemand kommt. Wenn keiner spielt, gibt es keine Musik. Wenn alle spielen, gibt es halt viel Musik auf einmal. Es gibt keine Aufnahmeprüfung (aber bei welcher Session gibt es das schon). Wenn einer ´Schrott spielt´, ist auch das ein Teil der aktuellen Musikszene. Das Einzige, worauf über die Jahre geachtet wurde, ist, dass es eine Klezmer-Session bleibt. Die Tendenz, z. B. Balkan-Musik mit einzuflechten, gab es immer, dies wurde aber stets auf ´nach Mitternacht´ verschoben. Es gab nie die Intention, das Ganze auf eine professionelle Ebene zu verlagern. Es werden keine Gagen gezahlt, und es wird keine Bühne geboten. Es findet keine Werbung statt, und der Klezmer-Stammtisch zeigt auch keine Internet-Präsenz. Für die breite Hobby-Klezmer-Szene war der Stammtisch dadurch auch immer eine ´gefahrlose´ Möglichkeit, Neues mit interessierten KollegInnen auszuprobieren. Für professionelle Musiker ist die Zwanglosigkeit eine oft neue Erfahrung. Einige professionelle Gruppen suchten vergebens nach Bühne und Verantwortung und kamen nach einem ersten Besuch nicht wieder. Andere professionelle Gruppen und Musiker hingegen nutzen die Gelegenheit und kommen oft. Eine solche Art der Session steht und fällt mit der Unterstützung des Gastgebers oder der Gastgeberin. Über Jahre hinweg auf Liebhaber-Niveau eine abwechselnd brillante oder schlechte Session zu beherbergen braucht langen Atem und stete Begeisterung. Und so kann man an jedem 15. eines Monats MusikerInnen aller Couleur treffen und kennenlernen. Ab und zu kommt ein Tourist und stellt sich als Klezmer-Musiker und Stammtisch-Besucher vor. Diese Art von Gästen kommt aus aller Welt und ermöglicht einen international übergreifenden Kontakt. Auch in anderen Städten wurde und wird bisweilen eine Session nach Vorbild des Berliner Klezmer-Stammtisches initiiert. 2003 rief z. B. die Fidl Kapelje in Amsterdam ihre eigene Version ins Leben. Zuerst in verschiedenen Kneipen, dann hauptsächlich im ´KHL´ ansässig, existierte der Amsterdamer Klezmer-Stammtisch zwei Jahre. Als jüngstes Unternehmen startete im Herbst 2008 der Saarbrücker Klezmer-Stammtisch im TIV (Theater Im Viertel). MusikerInnen aus Berlin, aus Deutschland und aus aller Welt haben so seit Jahren die Möglichkeit, sich zwanglos zu treffen. Sie wird nicht immer genutzt, aber man kommt immer wieder auf sie zurück, da man davon ausgehen kann, dass es den Stammtisch immer noch gibt. Und das macht diese Session so einzigartig. Franka Lampe, Januar 2009 Ein wichtiger Ort für Begegnung und Austausch innerhalb der deutschen, durch eine Vielzahl von Besuchern aber auch der internationalen Szene ist der Berliner ´Klezmer-Stammtisch´. Franka Lampe, Mitbegründerin und aktive Musikerin (in diesem Set bei mehreren Projekten vertreten), hat für die vorliegende Produktion den vorstehenden Text verfasst. CD 7: Weiterentwicklung des jiddischen Liedes in Deutschland trio kali gari: Katerine - Di Sapozhkelakh - Kasbek: Majn schejne Bessarabianka • Aufwind: Dolje • Schikker wi Lot: Peysakh in Portugal • Dieter Pichowski: Azoy vayt avek fun mir • Gojim: Bam altwarger • Gabi Heleen Bollinger: Rabbi Rap 2 • Sukke: In Frankraykh • Brave Old World:

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Stand: 16.04.2019
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Various - History - Beyond Recall (11-CD & 1-DVD)
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11-CD/1-DVD (NTSC) Box (LP-Format) mit 516-seitigem gebundenem Buch, 256 Einzeltitel. Spieldauer ca. 829 Minuten. ´BEAR FAMILY verdienen die Dankbarkeit der Juden auf der ganzen Welt. Das ist die umfangreichste Sammlung jüdischer Musik aus Nazi-Berlin, die je aufgenommen wurde. - Jüdischer Telegraf (2002) Die ganze Idee hinter ´´Beyond Recall´´ ist, dass nichts, was aufgenommen wurde, jemals völlig außer Erinnerung bleiben sollte. Dieses wunderbare BEAR FAMILY Box-Set ist wie ein Stück vom Planeten Krypton, das unsere Atmosphäre zum Einsturz bringt - und das nicht nur, weil das dazugehörige 500-seitige, deutsche und englische Buch fast acht Pfund wiegt. - J. Hoberman, Dorfstimme (28. Mai 2002) ´Informativ wie ein Lexikon und spannend wie ein Krimi: Kolossale Fleißarbeit!´ - Der Spiegel (2002) Mit der Machtergreifung Hitlers 1933 wurde der Antisemitismus zur Staats-Doktrin. Ziel der Nationalsozialisten war es, die Juden physisch auszumerzen. Jede Erinnerung an Klang und Stimme jüdischer Künstler sollte ebenso vergessen gemacht werden wie die jiddische Sprache. Als der Berliner Rabbi Leo Baeck aus dem Konzentrationslager Theresienstadt befreit wurde, gab er der Überzeugung Ausdruck, dass die 1000-jährige Geschichte des deutschen Judentums unwiderruflich zu Ende gegangen sei. Die vorliegende Dokumentation ist ein Beweis für den Sieg des Lebens über den Tod, denn unschätzbare Tondokumente wurden gerettet, mit enormem technischem Aufwand restauriert und nach sechzig Jahren wieder für alle Zeiten zugänglich gemacht. Unter ständiger Kontrolle der Gestapo konnten Mitglieder eines Jüdischen Kulturbundes in Berlin künstlerisch tätig sein, Schallplatten aufnehmen und vertreiben. Einige der in Berlin aufgenommenen Titel wurden 1934-1936 in Palästina herausgegeben - Vorgeschichte der Plattenindustrie Israels. Die über die ganze Welt verstreuten Platten existieren zumeist nur als Einzelstücke oder Testpressungen. Das Repertoire ist breit gefächert und umfasst u. a. klassische Musik, jiddische Komiker, deutsches Kabarett, palästinensische Volkslieder und vor allem kantorale Gesänge von unerhörter Ausdruckskraft. Die Edition umfasst 11 CDs mit einer Gesamtspieldauer von über 14 Stunden Musik, sowie eine DVD mit der Rekonstruktion des verloren geglaubten und nun erstmals vorgelegten Tonfilmes ´Hebräische Melodie´ mit dem Geiger Andreas Weissgerber. Ein beigelegtes großformatiges, gebundenes und reich bebildertes Begleitbuch in deutscher und englischer Sprache enthält einen gemeinsamen Text des Biographen Horst J. P. Bergmeier, des Historikers Ejal Jakob Eisler und des Discographen Rainer E. Lotz, ein Geleitwort von Rabbi Andreas Nachama, ein Vorwort von Henryk Broder, eine Einführung in die jüdische Liturgie von Rabbi David Sandor Polnauer sowie eine Erklärung der Tontechnik von Ingenieur Robert M. Laue.

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Stand: 17.08.2019
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Various - Sol Sajn - Vol.2, Jiddische Musik in ...
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(3-CD Digipack mit 128-seitigem Booklet, 62 Einzeltitel. Spieldauer: 237:48) Die Jiddische Musik/ Klezmer fasziniert durch ihre Vielfalt und Lebendigkeit. Das Thema dieser CD ist der Kontakt der Bands des amerikanischen Klezmer-Revivals zu Deutschland, doch es ist nicht möglich, sich diesem Thema ohne ein Grundwissen über amerikanische Geschichte und den Kontext zu nähern. Das Klezmer-Revival ist tief in der Sozialgeschichte der Jiddisch sprechenden Juden Amerikas verwurzelt, und wir müssen 100 Jahre zurückgehen, um diese Geschichte in größter Kürze zu erzählen. Erste Generation Zwischen 1880 und 1924 emigrierten auf der Flucht vor Verfolgung und bitterer Armut in Osteuropa und Russland mehr als zwei Millionen Jiddisch sprechender Juden nach Nordamerika. Die Mehrheit von ihnen strömte, zusammen mit Millionen anderer Immigranten, in die großen Ostküstenstädte wie New York, Boston und Montreal. Der große Traum dieser Generation war es, die Arbeiterklasse hinter sich zu lassen und in die Mittelklasse oder darüber hinaus aufzusteigen. Vorurteile, Quoten, Sprache und andere Hindernisse standen dem im Weg, doch der Weg war unbeschreiblich freier als in Osteuropa. Erfolg hieß, sich schnellstmöglich an die amerikanische Gesellschaft anzupassen und die Institutionen, Bräuche oder Werte der Alten Welt, die in der Neuen Welt keinen Platz mehr hatten, zu verwerfen. Der amerikanische Traum vom Erfolg durch ´´harte Arbeit und Bildung´´ wurde von vielen dieser Generation, die tags arbeiteten und nachts auf der Night School Englisch, amerikanische Geschichte, Gesellschaftskunde und viele andere Fächer lernten, verfolgt. Allzu oft galt diese große Hoffnung nicht für sie selbst, für die der Sprung zur Mittelklasse oft zu groß war, sondern für ihre Kinder. Musik Unter den jüdischen Immigranten in Amerika gab es professionelle jiddische Instrumentalmusikanten (Klezmer, Mehrzahl Klezmorim). Einige, wie Dave Tarras und Naftule Brandwein, entstammten Familien, die diesen Beruf seit Generationen ausgeübt hatten. Doch die Struktur und das Tempo von Leben und Arbeit in Amerika unterschieden sich radikal von Europa; in New York City gab es für die traditionelle dreitägige jüdische Hochzeit mit ihren komplizierten Ritualen, die jeweils von spezieller Musik begleitet sind, weder Zeit noch Raum. CD 5: Der Einfluss von Giora Feidman Giora Feidman ist mit Sicherheit der Musiker, der durch seine Popularität am meisten für die Verbreitung jiddischer Musik in Deutschland getan hat. Gleichzeitig ist sein Konzept umstritten; über Jahre hinweg, seit Anfang der neunziger Jahre, spaltete es fast die gesamte Szene in Deutschland. Noch heute ist diese Spaltung nicht völlig aufgehoben, obwohl es Anzeichen dafür gibt, dass sich die Dinge weiter ändern. 1984 wurde Giora Feidman von Peter Zadek an die Freie Volksbühne nach Berlin geholt, wo Zadek Joshua Sobols Stück ´Ghetto´ inszenierte. Dieses kontroverse Stück war überaus erfolgreich und machte Feidman als Klarinettisten für jiddische Musik bekannt. 1989 führte Feidman seinen ersten Workshop in Berlin durch; auf diesem Workshop trafen sich Musiker und Laien, die zum Teil noch heute in der Musik aktiv sind. Die Workshop-Teilnehmer beschlossen, auch im Nachhinein in Kontakt zu bleiben, Adressen wurden ausgetauscht, ein erstes Netzwerk entstand. Gemeinsames Ziel war der gemeinsame Zugriff auf Materialien (Noten, Musik etc.), die es zu diesem Zeitpunkt in Deutschland kaum gab. Das Material Feidmans bildete einen ersten Grundstock. Das Netzwerk wurde später zur internationalen Klezmer-Gesellschaft ´Offen für die Musik der Welt´ in Berlin, die bis 2009 Bestand haben sollte. CD 6: Die ´jiddische´ Welt zu Gast in Deutschland Di Naye Kapelye - 1993 in Budapest gegründet, wird die Band noch heute von dem Amerikaner Bob Cohen, einem Gründungsmitglied und Musikethnologen, geleitet. Di Naye Kapelye machte sich schnell einen Namen insbesondere für ihre Verknüpfung von jiddischer Musik mit Szatmarer und der Umgebungskultur von Maramures, ihre erste, nie wirklich veröffentlichte Kassette wurde zum Sammlerobjekt. Bob Cohen, der permanent allein oder mit verschiedensten internationalen Musikern auf Feldforschungen nach Rumänien und der Ukraine unterwegs war, wie auch Bandmitglied Christina Crowder und ihr Partner John DeMetrick, denen ein Stipendium die Feldforschung in Rumänien ermöglichte, verstanden es, ihre Forschungsergebnisse in die Band einfließen zu lassen und damit einen geradezu einmaligen Sound zu kreieren; Cohen

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Stand: 16.04.2019
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\´´Hello World\´´ Hängedekoration, 6 Stück
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Stand: 14.03.2019
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\´´Hello World\´´ Pompons, 5 Stück
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Stand: 14.03.2019
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\´´Hello World\´´ Latexballons, 10 Stück
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Mein schwules Auge 16 / My Gay Eye
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Seit dem Mauerfall vor 30 Jahren hat sich Berlin zu einem der weltweit führenden Zentren schwuler Kultur und schwulen Lebens entwickelt und zieht Künstler und Autoren aus aller Welt an. Dieses schwule Berlin ist das zentrale Thema: Einheit, Ost-West-Geschichten, Freiheit ohne Mauern, das schwule Leben in der DDR im Vergleich zur westberliner bzw. westdeutschen Szene, die wilden Jahre nach der Wiedervereinigung - und Ideen für die Zukunft queeren Lebens in dieser Stadt. Essays, Gedichte, erotische Geschichten, Interviews und viele Bilder.Beiträge von Bernd Gaiser, Henning von Berg, Eva & Adele, Harald Hauswald / OSTKREUZ, Jochen Hick, Anja Müller, Slava Mogutin, Michael Sollorz, Wieland Speck, Wolfgang Tillmans u.v.a. Special Edition BERLIN GAY METROPOLIS 1989-2019. In the 30 years since the fall of the Berlin Wall in the autumn of 1989, Berlin has developed into one of the leading centres of gay life and culture, attracting also numerous queer artists and authors from around the world. Unity, East meets West, gay life in the GDR versus BRD, the wild years after the reunification and the global gay metropolis that Berlin is today - these are some of the topics - memories, poems, short stories, essays - and photographs, collages, drawings and images of all kinds.

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